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Bei der Konzeption des menschlichen Körpers ist übersehen worden, dass die Zähne zu wichtig sind, als dass sie nur zwei Mal nachwachsen sollten. Nur einmal im Leben macht man die Erfahrung, das ausgefallenen Zähnen neue folgen, doch ein weiteres Mal bleibt dieses Erlebnis leider aus. Bis zur Enstehung der modernen Zahmedizin war es deswegen üblich, dass man im Alter ohne Zähne leben musste oder allenfalls über einen unzureichenden Ersatz verfügen konnte. Man kann sich vorstellen, welchen Verlust an Lebensqualität dies bedeuten musste.


Doch auch die vorhandenen Zähne konnten dem Besitzer viel Kummer bereiten. Wirksame Schmerzmittel waren in der Antike oder im Mittelalter nicht bekannt und wurden erst durch die moderne Pharmazie entwickelt. Deswegen konnten Zahnschmerzen verglichen mit heute ein massives Problem darstellen, das man höchstens durch das Ziehen des Zahnes bekämpfen konnte. Wenn sich daraufhin aber die Wunde entzündete, hatte man nicht viel gewonnen und der Kampf begann von vorne. Zwar wurde schon in der Antike Zahnersatz verwendet, im Vergleich mit den heutigen Produkten jedoch auf einem äußerst primitivem Niveau. Zudem war er höchstens für die Oberschicht verfügbar. Dies hat sich zum Glück geändert und heute bekommt praktisch jeder Patient beim Verlust seiner Zähne ein künstliches Gebiss. So normal dies heute alles erscheint, so kurz ist doch der Zeitraum, in dem alle Menschen von den Vorzügen der modernen Zahnmedizin profitieren können.


Um die natürlichen Zähne möglichst lange zu erhalten, stehen einem Zahnarzt viele Mittel zur Verfügung. Dabei ist vielleicht am wichtigsten, dass er seinen Patienten vermittelt, wie diese ihre Zähne richtig pflegen. Um die heimische Arbeit zu ergänzen, kann er zudem eine professionelle Zahnreinigung vornehmen. Zur Erhaltung der Zähne kann er Füllungen machen, Kronen einsetzen oder eine Wurzelbehandlung vornehmen. Selbst wenn einzelne Zähne nicht mehr gerettet werden können, kann mit Brücken oder Implantaten das Gebiss wieder voll funktionstauglich gemacht und zudem auch die Optik erhalten werden. Weil viele Patienten Probleme mit dem Amalgam in ihren Füllungen bekommen haben, sehen sich Zahnärzte in den letzten Jahren oft mit der Aufgabe konfrontiert diese zu entfernen und mit anderen Materialien zu ersetzen.


Weniger funktionale als kosmetische Gründe haben Zahnspangen oder das immer beliebtere Bleaching. Bei letzterem werden die Zähne aufgehellt. Hier geht der Trend zu immer helleren Zähnen, da man sich zunehmend an amerikanischen Vorbildern orientiert.

 

 

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